New Rose #1186 (29.06.2026)

Max ist diesmal meine Rettung! Dankenswerterweise sandte er mir vor kurzem wieder eine neue Sendung zu – Motto: „Für irgendwann mal!“. Genau dieser Termin ist heute erreicht – ich hab nämlich bei der Hitze absolut keinen Bock, mich hier stundenlang hinzusetzen. Also: lauscht und genießt… und schüttet ihn mit Kommentaren zu. DANKE, MÄXCHEN & MAXINE!

JASON & THE SCORCHERS – This Town isn’t keeping you down [Live]
DOGS [F] – Algomania
BEOWÜLF – 2 ¢
RYAN KIDD – Redemption
HENRY FIAT’S OPEN SORE – Louder than God
ASEXUALS – Take a Look around you
(IMPATIENT) YOUTH – Praise the Lord and pass the Ammunition
AVAIL – August
THE CHISEL – Come see me
VIOLENT SOHO – Task Force (Undercover Cops) [RAZAR]
TMA – Surf Nazi
JOSIE COTTON – (Let’s do) the Blackout
SCREECHING WEASEL – Jonny R U weird? [GO-GO’s – Johnny are you Queer?]
HARDCORE EXPLOSION – Dead Cities [THE EXPLOITED]
DJ SCUD – …in the Charts again
THE SKULL AND HIS NASTY MIND – Eins, zwei, drei, Bier… (Alles Bier)
O.X. POW – Esperando en la Calle
GATILLAZO – Jota de la Derrota
HENRIETTA COLLINS & THE WIFEBEATING CHILDHATERS
                                                                                   [aka. Henry Rollins] – Drive-by Shooting
BILLIE JOE ARMSTRONG – Manic Monday [BANGLES]
THE PANDORAS – Stop pretending
THE DEMENTED – Back to the Bed
INFRA – La Ciudad
USELESS CUNTS – Mee muualle kuolemaan
CANCER CLAN – Zurück zum Beton [S.Y.P.H.]
THE CANCER KIDS – Face Desaster
DEBILS – Maso
CADDY [feat. Ida Dorthea Horpestad] – Violent Days [SCREAMING SNEAKERS]
GOO GOO DOLLS [feat. Lance Diamond] – Down on the Corner [C. C. REVIVAL]
ANGRY COUGARS – Don’t stop
DWARVES – Back Seat of my Car [Live]
CITRIC DUMMIES – I’m gonna kill myself (at the Co-op)
ROSE TATTOO – Manzil Madness [Live]

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26 Antworten zu New Rose #1186 (29.06.2026)

  1. Max S sagt:

    Oho, das ging schneller als erwartet. Aber deine Erklärung von wegen „kein Bock bei der Hitze“ kann ich nur nachvollziehen. Bin ja selber fast geschmolzen – und verdammt froh, dass es bei mir grade regnet bei 20 Grad.

    Nun denn also heute schon: viel Spaß, werte Gemeinde!

  2. Luke sagt:

    excellent job, Maxine! we do not want Nolti to melt for sure, but if this should ever happen – take over 🙂

  3. Bobo sagt:

    Howdy Max! Deine fünfte Gast-Sendung beginnt mit einem wilden Ritt von JASON & THE SCORCHERS. Als ich die Band das erste Mal wahrnahm, nannte man das Genre, welches die Band beackerte etwas schlicht Cowpunk. Danach ein cooler Track der französischen DOGS und eine (für mich) überraschend gute Nummer von BEOWÜLF, die bisher an mir vorbei gerauscht sind. ASEXUALS mit leicht metallischen Einflüssen. Gefällt mir ganz gut. (IMPATIENT) YOUTH mit einem WW2 Zitat und viel Sing Along Chor-Gesang. AVAIL Song kommt auch gut und RAZAR Cover von VIOLENT SOHO ist auch nicht schlecht. JOSIE COTTON war mir unbekannt. Hübsch, überdreht und absolut ohrwurmverdächtig. Das SCREECHING WEASEL Cover animiert mich zur Nachforschung. Danke für den Hinweis zu den Ursprüngen des Songs. Tja, mit dem Hardcore Ballermann Sound kann Bobo nicht so wirklich was anfangen, auch wenn es um EXPLOITED Songs geht. Bei THE SKULL AND HIS NASTY MIND war ich kurz vor dem Vorspulen, hab’s dann aber als „lustigen“ Einspieler verbucht. O.X. POW ist dann eher was für mich. Kommt ganz gut. GATILLAZO mit Folklore. Der Song funktioniert bestimmt gut nach einigen Kaltgetränken. Der gute Henry klingt hier arg ungewohnt und der Track erinnert an einen leicht bizarren Novelity Song. Auf BILLY JOE ARMSTRONG hätte ich jetzt verzichten können. Ohrenfreundlich ist seine Version jedoch auf jeden Fall. PANDORAD natürlich toll! Den Titel des Songs sollten sich Herr Nagelsmann und seine Mannen mal zu Herzen nehmen. USELESS CUNTS (auweia) sind was für Tage mit schlechter Laune. Muss auch mal sein! CANCER CLAN…dazu sag ich nix 😉 Oder doch…ich bevorzuge SEPULTURA. Überraschung: DEBILS aus Biel (Schwyz) machen mir richtig gute Laune. Sehr schön! Trifft auch auf CADDY zu, die mir unbekannt waren. Auf das CCR Cover der GOO GOO DOLLS hätte ich jetzt verzichten können. Klingt mir zu „Redneck“ mäßig. Liegt vermutlich am Gesang, bei dem ich Mr.Fogerty eindeutig den Vorzug gebe. ANGRY COUGARS erinnern mich an AEROBITCH. DWARVES gehen ab, wie man sie eben live kennt. Fehlt nur das optische Erlebnis. 😉 Wie auch bei ROSE TATTOO. Die waren natürlich eine Offenbarung auf den Bühnen dieser Welt!
    Mein Dank geht an Max für eine abwechslungsreiche und gelungene Sendung, von der mir doch einiges super gefallen hat. Gruß natürlich an die charmante Moderatorin Maxine und an den Hausherrn Nolti, der sich etwas abkühlen durfte. By the way: ich bin mir fast sicher, dass es eine Nummer 6 mit Max geben wird. Ich hoffe es zumindest.
    Cheers Bobo

    • Nolti sagt:

      Korrekt. War mir auch nicht bekannt, daß es sich bei SCREECHING WEASEL um ein Cover handelt… https://www.youtube.com/watch?v=NZ2X2_ts5Kw&list=RDNZ2X2_ts5Kw&start_radio=1
      Weitere Ermittlungen ergaben, daß sich auch die Spanier bei JOSIE COTTON bedient haben: https://www.youtube.com/watch?v=OG0K3ISrmZU&list=RDOG0K3ISrmZU&start_radio=1 – und noch mehr Spanier: https://www.youtube.com/watch?v=N4dqe51Vz5w&list=RDN4dqe51Vz5w&start_radio=1

      • Nolti sagt:

        So, jetzt nochmal ganz von vorne:
        ‚Johnny, are you queer?‘ wurde bereits 1979 von den GO-GO’s live gespielt, aber scheinbar nie im Studio aufgenommen. Geschrieben wurde der Titel von den ‚Paine Brothers‘, die wohl damals deren Manager waren.
        1982 dann offiziell auf der LP ‚Convertible Music‘ von JOSIE COTTON, in deren Band auch die Paine Brothers mitspielten.
        1994 von SCREECHING WEASEL auf dem Album ‚How to make Enemies and irritate People‘ als ‚Jonny, R U queer?‘ (LP-Version) bzw ‚Johnny is that Beer?‘ (CD-Version) gecovert.
        Ich gehe also davon aus, daß es zuerst die Go-GO’S gespielt haben und habe daher die Sendung-Liste entsprechend berichtigt.

        • Kingsroad Thomas sagt:

          Und nochmal Josie Cotton – die 7″/12″ mit ‚Johnny, are you queer?’/'(Let’s do) The Blackout‘ wurde von niemanden geringerem als Geza X (remember ‚I hate Punks‘) als eindeutiges Qualitätsmerkmal produziert!

    • Max S sagt:

      Hi und danke sehr! Noch (mehr oder weniger…) kurz was zu

      Josie Cotton: Hab ich auch erst vor relativ kurzem entdeckt. Zumindest ihr Debütalbum „Convertible Music“ darf empfohlen werden: https://www.youtube.com/watch?v=C8G4m74N3xM&list=PL18ICY6BtRBIdc2n8rGHkLMIwKONeoWme

      The Skull And His Nasty Mind: Wurde zugegebenermaßen auch wegen des Obskuritätsfaktors mit reingenommen. Mir gefällt die Nummer aber unabhängig davon, sonst wär sie hier auch nicht gelandet.

      Henry Rollins: Sein Beitrag hier ist für mich ne gelungene Abwechslung von seinem sonstigen Schaffen (das ich übrigens grundsätzlich zu schätzen weiß).

      B.J. Armstrong: Brauch ich generell auch nicht unbedingt. Aber wer ein gutes Bangles-Cover abliefert, kann so ganz schlecht nicht sein.

      Goo Goo Dolls: So unterschiedlich können Eindrücke sein… Damit, dass du dieses Cover „zu redneckmäßig“ findest, hab ich kein Problem – aber ich find es interessant, zumal Lance Diamond dunkelhäutig war.

      Noch mal ne Gastshow? Tjaaa… „On va vera“, würde Kollegin Maxmoiselle da jetzt sagen… Freut mich auf jeden Fall, dass du gern eine weitere hättest.

      Ciao,
      Max

      • Bobo sagt:

        Die Person Lance Diamond sagte mir gar nichts, als ich den „Redneck“ ins Spiel brachte. Habe beim Hören des Songs so einen Stetson tragenden Rhinestone Cowboy vor mir gesehen. Na ja, so kann man sich täuschen. Ziehe auf jeden Fall den Hut vor Mr. Diamond, der ja augenscheinlich zu den Guten gehörte. Was die Songs angeht, die nicht auf meiner Wellenlänge liegen. Finde es ja im Grunde geil, wenn mal was gespielt wird, das aus dem Rahmen fällt. Es kann und muss ja nicht alles jedem gefallen.

  4. Kingsroad Thomas sagt:

    Hi Maxine/Max,
    ..ah.. Beöwulf aus Venice Beach/California/USA mit ‚2c (Shut Up!)‘, ein toller Song aus den unbeschwerten Baggy Pants Mid 90’s und der Song wurde, wie auch angesprochen, im ikonischen Riot Girl-Epos ‚Tank Girl‘ verbraten. Und die Asexuals aus Montreal/Quebec/Kanada sind natürlich eine sichere Bank, zumindest, was die ersten beiden Alben angeht – noch eine sichere Bank sind die hypermelodischen (Impatient) Youth aus Vallejo/Kalifornien/USA, gefolgt von der dritten sicheren Bank hintereinander von Avail aus Richmond/Virginia/USA, im übrigen auch eine Klasse-Liveband (gewesen!). Danach ‚Knüppel aus dem Sack‘ mit The Chisel aus London/U.K. – super und auf den Punk(t) produzierte Platten, jedoch Live immer ein wenig ‚anders‘. Und TMA aus New Brunswick/New Jersey/USA mit einem Hit ihrer absolut unterbewerteten und hierzulande ziemlich unbekannt gebliebenen 1. Lp, gefolgt von Josie Cotton und der B-Side ihrer nicht ganz umunstrittenen Hit 7″/12″ ‚Johnny, are you queer?‘. Und Exploited goes House/Techno/Sampling mit ‚Dead Cities‘ und ebenso mit dem wiederum umstrittenen Track ‚Hitler’s in the charts again‘. Danach ein klassischer spanischer Punk-Song von O.X. Pow von deren erster 7″ Ep – übrigens eine der wenigen Punk-Bands überhaupt mit einer Schlagzeugerin aus den 80’ern. More Womenpower, diesmal von den Pandoras mit dem Titeltrack ihres 2. Albums, von 1986, am Bass übrigens die schon verstorbene Kim Shattuck, die mit den Muffs in den 90’ern noch einmal richtig durchstartete. Netter Track von den Debils aus der französischsprachigen freien Schweiz von deren einzigen Album von 1981 – gefolgt von einem ÜBERHIT – nämlich ‚Violent days‘, im Original von den Screaming Sneakers aus Südflorida von 1982…

    • Max S sagt:

      Hi Thomas, und danke. Dass auch ich „Violent Days“ für einen absoluten Hit halte (und die Caddy-Version für noch besser), wurde ja in der Sendung schon angemerkt. Aber 1. kann ich’s ruhig noch mal betonen und 2. danke an der Stelle auch mal an Nolti – hätte er nämlich „Violent Days“ nicht vor einiger Zeit mal gespielt, wäre mir der Song zumindest evtl. bis heute unbekannt.

      Cia,
      Max

  5. Marco Fähtz sagt:

    Hallo ins NEW ROSE PUNK ROCK RADIO,

    na da werde ich es mir doch nicht nehmen lassen, ein paar Worte zu verlieren über die fünfte (!!!) Gastendung von Max, präsentiert durch Maxine S. Grüße zunächst beide sehr herzlich und bedanke mich bereits jetzt, für eine sehr gelungene, abwechslungsreiche und informative Sendung.
    Ausdrücklich darf ich meine Grüße natürlich auch an Maxmoiselle S richten :):).
    Zunächst fällt mein Blick auf das Begleitbild zur Show, dessen linke Seite den Betrachter an BLACK FLAG erinnert. Rechts des Symbols finden sich eine gekreuzte Schere inmitten des Namens des bekannten Radiosenders und ein paar prägende Worte des Machers der Sendung mit denen er die Hörer in die Show „befiehlt“:
    „Noch Einmal/Einmal Noch“, Max übernimmt hier das Kommando und Maxine
    steuert (=moderiert).“
    Lasse mir ja eher ungern Befehle erteilen, höre im Grunde ungern auf Kommandos und meine Bewegungen finden sich oft „ohne Weg und Steuerung“…
    Ich bin mir sicher, dass Max auch nichts von dem mit seinen einführenden Worten
    zur Sendung beabsichtigt hat:):):):).
    Darum gehe ich jetzt mal ganz schnell in den Hörgenuss über und freue mich auf die Moderation durch Maxine.
    Los geht es mit den von mir sehr geschätzten amerikanischen JASON AND THE SCORCHERS. Ja, ich hatte das Glück, die Band in ihrer sehr frühen Karriere bei einem Konzert im hessischen Gießen erleben zu dürfen. Erinnere mich an dieses Open Air-Konzert. Ich meine es war 1983? Es war ein Zusammentreffen ganz „normaler“ Interpreten, darunter MARILLION, HERBERT GRÖNEMEYER und JOE COCKER. Für mich als damals 17 jähriger war das ein echtes Erlebnis. Bis auf JOE COCKER, befanden sich damals auch H.GRÖNEMEYER und MARILLION noch in ihren frühen Stadien und von mäßigem Bekanntheitsgrad. Völlig unbekannt waren damals aber noch JASON AND THE SCORCHERS und wohl darum kam dieser Gruppe das „Vorspiel“ zum Open Air bei. Ich glaube aber, dass neben mir und vielen anderen Besuchern vor dem Konzert nicht klar war, dass dort in Gießen zu dieser Zeit eine ganze Menge an amerikanischen Soldaten stationiert waren. In jedem Fall hatten sich viele derer beim Auftritt von JASON AND THE SCORCHERS vor der Bühne versammelt und die Gruppe wurde gefeiert, als wenn es sich um den Haupakt des Open Airs gehandelt hätte. Es flogen die Hüte und es wurde Country-getanzt und auch der Marco wippte zum Takt von „Absolutely sweet Marie“ u.a. :):):) Ganz starker Auftritt der Band.
    Entgegen der Tracklist, die eigentlich BEOWOLF und „2Cents“ als nächsten Song vorsah, wird der Song „Algomania“ von den französchen THE DOGS als nächstes Stück vorgestellt und Maxmoiselle S gewidmet. Freue mich sehr darüber, denn THE DOGS waren eine der ganz großen Bands. Vielen Dank.
    Weiter geht es mit BEOWOLF und „2 Cents“, einem Song aus dem Jahr 1995. Starker Song, der mich mit jedem mal Hören mehr packt. Danke für diesen melodischen Kracher!
    Danach gibt es zwei „gediegene“ Rock ’n‘ roller wie sie Maxine beschreibt, RYAN KIDD und HENRY FIAT’S OPEN SORE. Mir etwas zu schnell und zu viel Geschreie insbesondere im Falle der letztgenannten Schweden. Dennoch interessant.
    Ebenfalls schnell aber keineswegs unmelodisch die ASEXUALS aus Kanada. Danke hierfür. Ebenfalls eine Menge Melodie die sich mit einem starken räudigen Punk-Sound mischt, entwickeln die THE (IMPATIANT) YOUTH. Für mich einer der Höhepunkte der Sendung. Vielleicht, weil mich die Gruppe irgendwie an die australischen THE LAST WORDS erinnert (..oder liege ich hier falsch, Nolti?)
    Warum der Sänger von AVAIL in „August“ seine Stimme so schreiend einsetzt, ist mir ein Rätsel. Der Song gefällt mir.
    Ebenso THE CHISEL mit „Come see me“ (Oi oi oi…).
    VIOLENT SOHO mit einer Coverversion der australischen RAZAR. Genau so sollte Punkrock klingen. Danke für VIOLENT SOHO.
    Nach TMA mit „Surf nazi“ mit schnellem Sound gibt es für mich einen weiteren Höhepunkt, nämlich JOSIE COTTON mit „Let’s do the blackout“. Wundervoller Rock’n‘ roll/Punk-Sound voller Melodie. Und JOSIE COTTON ist bis heute aktiv?? Sehr sehr stark. Vielen Dank.
    In die gleiche Kerbe geschlagen haben die GO GO’s, deren rares „Johnny are you queer?“ durch SCREECHING WEASEL gecovert wurde.

    Bis hierhin gibt es rein gar nichts an der Sendung zu bemäkeln…und ich hätte mir gewünscht, dass Max nicht auf die seltsame Idee gekommen wäre, die Hörerschaft auf sogenannten „E-Punk“ aufmerksam zu machen. Ich hoffe, dass ich nicht für mich alleine spreche: Kann überhaupt nichts anfangen mit HARDCORE EXPLOSION, DJ SCUD und THE SKULL AND HIS NASTY MIND.

    Wieder in die richtige Richtung geht es danach mit den spanischen O.X. POW mit „Esperando en la Calle“. Aber wie ich durch Maxine erfahren muss, hat diese Band im Laufe ihrer Existenz den Punk und damit ihre Richtung verloren. Schade:(:(
    GATILLAZO mit „Jota de la rota“, einem „kämpferischen Vortrag in spanischer Sprache, gefallen mir sehr.
    Sehr rar danach das Stück „Drive by shooting“ von HENRIETTA COLLINS & THE WIFEBEATING CHILDHATERS. Dennoch habe ich das Schaffen von HENRY COLLINS nie verfolgt.
    Auch wenn es mittlerweile bereits länger her ist finden die Diskussionen, was denn dieses Corona alles angerichtet hat, bis heute kein Ende. Ich selbst habe mich weder damals noch heute nur wenig an den Diskussionen um das Corona-Virus beteiligt. Aber wenn CORONA an der missglückten Version von „Manic monday“ durch BILLY JOE ARMSTRONG schuld sein soll, lasse ich auch diese Entschuldigung nicht gelten.
    Danach geht die Sendung ein wenig in die Richtung der 2. Generation des UK-Punk zum Beginn der 1980er, als plötzlich Bands wie THE EXPLOITED, GBH, INFRA RIOT und ein paar andere „groß“ wurden. Na ja.
    Nach den CANCER KIDS fragt Maxine S ob es nun wieder melodischer werden darf? Ich sage: Sehr gerne!!…und bedanke mich für die sehr starken Franzosen LE DEBILS und „Maso“ sowie CADDY aus Norwegen, featuring Dorothea Horpestad, die ich nicht kannte:):):):)
    Danach waren es zuerst THE GOO GOO DOLLS, die mich mit einer Coverversion von CCR’s, „Down on the corner“ aufhören lassen sollten? CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL an sich hatten viele brauchbare Songs, wie ich finde. Ihr „Down on the corner“ gehört in jedem Falle dazu.
    Einen starken Song zu verbessern gilt für mich als schwierig.
    Die DWARVES mit einer Live-Version von „Back seat of my car“. Das zweite Album der Gruppe und noch mehr das folgende, „Thank heaven for little girls“ aus den Jahren 1990 und 1991 haben mich beeindruckt. Danach habe ich die DWARVES aber aus den Ohren verloren.
    Den Abschluss einer absolut hörenswerten Sendung machen ROSE TATTOO mit einer knarzigen Live-Version von „Manzil madness“. Absolut hörenswerte Band aus Australien!!!!

    Leider äußert Maxine in einem Schlusswort nach ROSE TATTOO, dass dies möglicherweise ihre letzte Sendung von ihr/Max S. war.
    Das macht mich traurig. Lasst bitte wieder von euch hören, ihr drei:):):):

    Wünsche euch das Beste
    (auch allen anderen Freunden des NEW ROSE PUNK ROCK RADIO)

    Marco

    • Nolti sagt:

      Huii!
      Danke für den Vertausch-Hinweis, Marco – hab’s berichtigt.
      Ist mir nicht aufgefallen (und scheinbar auch sonst niemandem)!
      Guter Junge, sehr aufmerksam! ;o)
      LAST WORDS & (IMPATIENT) YOUTH? Ja, beide leicht räudig.
      Viele Grüße an die Füße,
      Nolti

    • Max S sagt:

      Autsch, mit dem Dogs/Beowülf-Dreher hast bzw. hattest du natürlich Recht! Ursprünglich war die Songreiehenfolge so geplant gewesen, wurde dann aber vertauscht und ich hab vergessen, das in der Titelliste zu korrigieren. Danke fürs Bemerken!

      Dass Punkrock genau so klingen sollte wie Violent Soho es hier tun, unterstreich ich (Jedenfalls ist es geil, wenn er so klingt). Für mich ist dieses Razar-Cover sogar die Nr. 1 dieser Ausgabe.

      Ja, Josie Cotton macht bis heute Musik. Zumindest erschien ihr letztes Album erst vor relativ kurzem, nämlich 2023. Du kannst ja mal ihren Youtube-Kanal besuchen: https://www.youtube.com/@officialJosieCotton

      Bzgl. Hardcore Explosion, DJ Scud und TSAHNM seh ich es ganz anders – logisch 🙂 Und bzgl. B.J. Armstrongs Bangles-Cover ebenfalls – auch logisch 🙂

      Danke sehr für diesen mehr als ausführlichen Kommentar, und ich bin (bzw. wir sind :-)) ja richtig gerührt dass dich die Vorstellung traurig macht, dies könnte meine (jaja, unsere…) letzte Gastshow gewesen sein. Na gut, ich sag mal: Sag niemals nie…

      Ciao,
      Max

  6. Grobi sagt:

    Hallo Tegernsee, hallo Berlin, hallo Rest der Welt,

    schöne Sendung mal wieder. Von obskur bis seltsam über seltsam obskur alles vertreten. Kannte mal wieder nix vorher, was immer spannend ist.
    Auch wenn eher New Rose untypisch wusste das Gedresche aus Potsdam zu gefallen.
    Über Maxine’s Ami Akzent beömmel ich mich immer wieder gerne.

    Gruss, Grobi

    • Max S sagt:

      Was jetzt, gar nix vorher gekannt? Nicht mal Rose Tattoo? Dwarves? Goo Goo Dolls? Jason & T.S.? Wie auch immer, Nachhilfe gern erteilt 🙂 Cool übrigens, dass hier doch noch jemand die Nummer von Cancer Clan gut findet.

      Maxines Akzent kommt übrigens nicht von ungefähr – warum, das erfährst du, wenn du mal dort vorbeischaust wo sie unter ihrem Pseudonym Alloy tätig ist: https://ttsmp3.com/ai

      Ciao,
      Max

  7. Matze sagt:

    Bin heute ein bisschen spät dran..aber ich wollte auch mal meinen Senf dazu geben…das erste Drittel inklusive Dogs Henry F. und das schreiende Weasel top💪…dann kam der Max typische Richtungswechsel der bei den meisten nicht so gut weg kam …ich hatte damit kein Problem war mal ne interessante Abwechslung…und das Quartett am Ende auch wieder supi…Schönen Dank an Max für die unterhaltsame Sendung und allen anderen ein sturmfreies Wochenende…was man von heute nicht sagen konnte🌬🌀💨

  8. Kingsroad Thomas sagt:

    …Stichwort: Rose Tattoo – habe ich mal live gesehen für lau auf dem Heilgengeistfeld – in Hamburg waren Harley Days (Brumm, Brumm…) mit zigtausenden (damals noch echten) Bikern und Jam Today (remember Mods vs. Rockers) spielten auf einer kleinen Barkasse und im Vorfeld hatten sich alle verabredet, dort mit Anzügen und Schlipsen aufzukreuzen (Quadrophenia 2.0 bzw. We are… We are… We are The Mods! war also der Herr in Lande), Show war natürlich gut und danach bin ich noch mit 2 Freundinnen auf das Heiligengeistfeld, um mir, wie oben erwähnt, Rose Tattoo für lau anzuschauen – keine gute Idee, da doch einige Biker ein wenig angepisst wegen meinem Outfit inlusive Mod-Sign-Schlips und Anzug sowieso waren, aber die machten dann aufgrund meines charmanten Begleiterinnen …nüscht! Rose attoo waren im übrigen klasse und selbst bei Tageslicht rockten die Aussiemäßig ungemein!

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