Tja, wat soll ick sagen… auch wieder mit Liebe zusammengestellt!
ELBTALHERZEN – Punkrock pur [FREI BIER IDEOLOGEN]
DEAD NITTELS – Bla Bla
CHANNEL 3 – Separate Peace
SATOR – National Guard [DILS]
DILS – Sound of the Rain
AUTOMATICS [UK] – Stab it back
APOCALYPSE BABYS – Dance ‘till you drop
PARANOIACS – Don’t wanna waste my Time
LOS PEPES – Molly Coddle
VANDELLS – Bank Holiday
THE NOT AMUSED – Sleep away the Day
ZATOPEKS – Ship to go down with
HAMBURG RAMÖNES – Tesla Boy
PETE TNT BAND – Musta Härkä
CLAIMED CHOICE – Brave new World
CRIME [US] – Hot Wire my Heart
HEARTBREAKERS [US] – Let go
KNOX – Eye Witness [VIBRATORS]
PETE HOLIDAI – Glam Rocker Punk Shocker
HONEST JOHN PLAIN – Never listen to Rumours
JAMES WILLIAMSON & THE PINK HEARTS – Riot on the Strip
KULT HUREN – Mein bester Freund [CARS – My best Friend’s Girl]
TRIO – Ya Ya [LEE DORSAY] [Demo]
PROMPT & THE OUTPUTS – Trumpets and Dumbheads
MARY MOOR [aka. MARIE MÖÖR] – Pretty Day
Download ¨*♪♫•*¨*•.¸¸



















Hallo Nolti, diese Sendung ist richtig gut gelungen! Nach dem Schlager- Punk, der mir auch nicht zusagt, geht es richtig ab. DEAD NITTELS, CHANNEL 3, SATOR, DILS, AUTOMATICS, APOCALYPSE BABYS und die belgischen PARANOIACS (kannte ich nicht. Danke fürs Bekanntmachen!) gehen allesamt gut
ins Ohr. PETE TNT BAND begeistern mich wie auch erneut CLAIMED CHOICE. Coole Band! Danke für CRIME, die einige starke Songs hatten. Hot Wire my Heart‘ wurde übrigens von SONIC YOUTH gecovert, wobei ich das Original bevorzuge. Nach CRIME passen JOHNNY THUNDERS & THE
HEARTBREAKERS perfekt. PETE HOLIDAI finde ich interessant, wobei mich ein Part des Songs an etwas erinnert. Vielleicht ne Glam Nummer aus den 70ern? HONEST JOHN PLAIN gefällt ebenso. Zum Namen fand ich ein Interview, indem er ihn selbst erklärt.
https://louderthanwar.com/exclusive-interview-with-honest-john-plain-and-the-boys/
Mein Fazit: bis auf ganz wenige Ausnahmen eine Super Sendung, die ich mit Sicherheit noch öfter genießen werde!
Greetz Bobo
Yes indeed Bobo, It’s from my album Electric Jukebox Volume One. I set out to show how Glam rock influenced a lot of the later Punks (like me). the energy was similar.
Pete
Überraschung! Ich möchte noch einen Wunsch äußern bzw. hinterherschicken. JEFF DAHL mit ‚Mick and Keith killed Brian‘ von der ‚Ultra Under‘ LP. Ob die Aussage des Songs stimmt, sei mal dahingestellt. Es handelt sich jedoch um eine starke Nummer, die mir persönlich sehr gut
gefällt.
Schönes Wochenende und Grüße
Bobo
Moin Nolti,
vielen Dank für deine Werbung. Du hattest einen
kleinen Versprecher. Es handelt sich nicht um eine Doppel-LP, sondern es ist nur EINE LP. Sollte deine LP eine Doppel-LP sein, hast du ein Einzelstück ;-).
Grüße aus dem schönen Babelsberg
Marcy
Hello Pete, I like this song and I’ll check out your album! When I was a teenage kid I listened to a lot of Glam. T REX, SLADE, MOTT THE HOOPLE, ALICE COOPER and so on. A few years later Punk came 😉 Your intention worked perfectly.
Bobo
…’make sure that you wear flowers in your hair‘ Nolti…,
more songs about LOVE this time again! ‚Separate peace‘ von Channel 3 ist natürlich ein weiterer Melodic US-Punk-Klassiker von der fantastischen 2. Lp ‚After the lights go out‘ von 1983. Cooler Track von den Automatics – passt – eben eine ziemlich coole Band! Ebenso ein schöner melodic Song von den Apocalypse Babys von deren erster 7″ ep von 1992, übrigens KEINE Coverversion des fast identisch betitelten Songs ‚Dance (until you drop)‘ von den Defects aus Belfast von deren erster so betitelter 7″ep vom 1981. Apropos Coverversion – …eine gute gibt es von den Kulthuren. Und Trio – darf mensch die als Punkette/Punk-Rocker überhaupt gut finden – die uneingeschränkte Antwort lautet ‚Ya Ya‘ – zumal die Bamd sich als supernette Zeitgenossen mit einem Herz für Punk-Kids entpuppten und live sowas von unterhaltsam und auch wirklich lustig, und nicht dämlich, waren! Das im übrigen noch vor dem …ja, kann mensch so schreiben… Welthit ‚Da, Da, Da….‘! Und zum Abschluß erneut was schräges – Mary Moor: hört sich musikalisch an wie eine Mischung aus Trio und Cure – und auch irgendwie gut….
Hallo Nolti, hallo in die Runde,
beginne meinen heutigen Kommentar mit einem richtig dicken und dreimaligen DANKESCHÖN!!
Zum Ersten für die Erfüllung meines Musikwunsches, den PARANOIACS mit „Don’t wanna waste my time“, zum Zweiten für die Einpflege einiger Konzerttips, zum Dritten für die wie immer herausragende Zusammenstellung einer absolut gelungenen Show, inklusive eines feinen Intros und einer Moderation, wie sie am Ende nur einer hinbekommt, der „Beste den’s gibt“.
Glückwunsch zur 1136ten Sendung im NEW ROSE PUNK ROCK RADIO!
Halte bevor ich jetzt zur Sendung übergehe kurz inne, und ich spreche geradewegs noch mal allen, wirklich allen, Gastmoderatoren, ein dickes Dankeschön aus, denn jede der Sendungen hatten ihre Klasse. Es wird den Moderatoren sicher egal sein aber ich bedauere, das ich es rein zeitlich nicht geschafft habe zu jeder Sendung meinen Kommentar abzuliefern. Ich denke hierbei besonders an die beiden jüngeren Sendungen von Oile und Lorenz/BLANKER HOHN und Mitja dem Schlagzeuger der großen UPPERCUTS, der die Hörerschaft mit teilweise sehr starken Sachen aus dem Ostblock versorgt hat. Aus Mitjas Gastsendung sind mir
– die gepresste Zitone („Kafascart citrom“) der ungarischen AURORA
– das eingängige „Dobro jutro“ (Guten Morgn) von KID IDIJOT aus Croation
– das wunderschöne „Mädchen aus Bratislava“ (BRATISLAVSKE´DIEVCATA) von
der gleichnamigen Band aus der Slowakai
in bester Erinnerung geblieben. Genauso natürlich die Beiträge von den UPPERCUTS,
den BOULETZZ und andere Sachen aus der Sendung von Mitja.
Danke also nochmal an alle der Gastmoderatoren…und wie ich in der aktuellen Sendung erfahre ist zumindest eine weitere von Matze in Bearbeitung…freue mich sehr darauf!!
Zurück zur aktuellen Show vom 7. Juli:
Auf ein Intro mit Sprachfetzen, in denen es um die Wortfindung des PUNK zu gehen scheint, folgt ein schlagerähnlicher Beitrag der ELBTALHERZEN unter dem Titel „Punkrock pur“. Na ja, sagt Marco und er fühlt sich erinnert an den Karneval, wenn es zu Beginn der Sitzung hiess: „Wolle mer se reinlasse humpa humpa täteräää“
Nichts für Ungut, ihr ELBTALHERZEN, das hat nichts mit Punk zu tun. Ich hake den Beitrag als „komisch“ ab.
Ganz ohne übertriebene Komik kommen dann aber die anderen Beiträge daher. Los geht es mit einem Wunsch von Matze, den DEAD NITTELS, deren „Bla bla“ dann aber von NOLTI gewählt wurde. Ich selbst kenne die DEAD NITTELS nur wenig und weiß nicht, welchen Titel der Band sich der Matze ursrprünglich ausgesucht hat? Aber die Auswahl von Nolti mit „Bla bla“ möchte ich als gelungen bezeichnen.
Weiter geht es mit CHANNEL 3, der Legende aus Amerika, die es derzeit wieder mal nach Deutschland verschlagen hat. Vielen Dank für den Konzerttip. Konnte hierdurch in Erfahrung bringen, dass die Gruppe sich in den kommenden Tagen zu einem „Urlaub in Deutschland“ aufhält und außer im weit entferneten Berlin u.a. auch in Karlsruhe auftritt, am 20.07. zusammen mit D.I. in der alten Hackerei.
Weiter in der Sendung geht es mit SATOR und ihrem DILS‘ Cover „National guard“. Danach dürfen die Originale von den DILS mit ihrem „Sound oif the rain“ ran. Beides sehr gelungene Stücke. Ich erinnere mich an eine LP von den DILS, die ich in meiner Smmmlung hatte. Ich meine das Cover war von knallgelber Farbe und das Album trug den Titel Dils, Dils, Dils“. Es war ein stark, stark starkes Album (…ich habe es wie alle meine Vinylsachen verscherbelt, äh weggeschenk, hatte diese Geschichte ja mal angedeutet). Aber vergessen habe ich die DILS nicht.
Es folgen die englischen AUTOMATICS mit „Stab ist back“. Und ich glaube mit dieser Gruppe werde ich mich ein wenig auseinandersetzen müssen. War mir völlig unbekannt ihr Material, dass wohl in den späten 1970er Jahren entstand. Und es ist wirklich bewundernswert, dass sich Leute/Labels um den Nachlass solch hörenswerter Gruppen kümmern. Und dabei erfuhren die AUTOMATICS ja ihrerzeit stellenweise tatsächlich Unterstützung namhafter Musikerkollegen und Produzenten, wie JOHNNY THUNDERS, STEVE JONES oder STEVE LILLYWHITE. Hätten es also eigentlich schaffen sollen die AUTOMATICS. Waren aber vermutlich ein, zwei Jahre zu spät dran 1978/1979 , als die erste Messe im Punkrock bereits gelesen war. Dieses Pech hatten ja leider so viele andere richtig starke Bands und Interpreten…
…darum will ich nicht müde werden, immer und immer wieder von eben solchen Bands zu erzählen, die es verdient hätten groß zu werden oder mich durch‘s NEW ROSE PUNK ROCK RADIO auf solche Bands aufmerksam machen zu lassen.
Und jetzt gerate ich mal in den Konjunktiv:
…irgendwann, wenn ich mal alt bin werde ich folgende Geschichte zu erzählen haben:
„Im Jahr 2025 stieß ich auf eine richtig starke Truppe aus Friedrichshafen, die von 1982 bis 1986 existierte. Die Gruppe hieß DIE KULT HUREN. Ich kam auf die Band durch eine Vorstellung im NEW ROSE PUNK ROCK RADIO. Deren Moderator wiederum, eigentlich einer mit einer eher samtigen Stimme, und dennoch ein ausgemachter Punkfreund, hatte in einer seiner Radiosendungen auf die Gruppe aufmerksam gemacht, nachdem dieser durch einen anderen Freund der Punkmusik mit dem Namen Barney Trouble, dem Macher eines kleinen aber feinen Plattenlabels, INCOGNITO Records, von einer Veröffentlichung auf diesem Label berichtet hatte. Durch dieses Label wurde im Jahr 2025 eine liebevoll aufgemachte Doppel-LP herausgegeben mit einer Ansammlung nahezu sämtlicher Songs aus der Schaffenszeit der KULT HUREN von 1982~1986. Dem Doppelalbum beigefügt war außerdem ein Booklet mit wertvollen Informationen und Bildern zu den KULT HUREN. So, mein Freund, stieß auch ich auf diese starke Band aus Friedrichshafen und bin froh, dass ich die Gruppe dank Nolti und Barney kennenlernen durfte. Sie hätten es eigentlich schaffen sollen, denn sie waren eine große Band!!!“
Warum ich diese Geschichte erzähle? Weil ich es ganz stark finde, dass sich Leute um den Nachlass solch starker Gruppen kümmern…!!!!!
…in großer Dankbarkeit an Nolti und Barney;
der Geschichtenerzähler
Richtig stark geht es dann weiter in der Sendung mit den APOCALYPSE BABIES und ihrem „Dance ‚till you drop“. Es folgt mein Wunsch: Danke für die PARANOIACS. Die LOS PEPES haben mit ihrem neuen Album ein richtig brauchbares abgeliefert. Wie so viele ihrer vorangegangenen Veröffentlichungen.
Für die VANDELLS mit „Bank holiday“ das ursprünglich Ende der 1970er entstand und jetzt durch Detour Records und natürlich Nolti in Erinnerung gerufen wird gilt das Gleiche – Stark!!
Auf THE NOT AMUSED bin ich vor geraumer Zeit durch die schon so oft gepriesene Radiosendung gestoßen und so was wie ein Fan der Gruppe geworden. Schluss mit den Lobhudeleien. Ein einfaches Dankeschön muss reichen:):):)
Anschließend starten die ZATOPEKS und die Stimme erinnert mich ein wenig an Olgar von den TOY DOLLS. Gefallen mir, die ZATOPEKS.
Wenn es danach weitergeht mit den HAMBURGN RAMÖNES, dann weiß ich, dass in dieser Sendung nichts mehr schief läuft und ich stoße im weiteren Verlauf der Tracklist auf bekannte Namen wie CLAIMED CHOICE, KNOX, HONEST JOHN PLAIN, THE HEARTBREAKERS und JAMES WILLIAMSON. Allesamt mir bekannte Größen, die mich nicht enttäuschen.
Natürlich bin ich sehr gespannt auf den Wunsch von Bobo Ramöne, die amerikanischen CRIME, die ich nicht kannte. Hat mich zwar nicht umgehauen deren Song, „Brave new world“. Wurde aber keineswegs enttäuscht von CRIME. Vielleicht um etwa 45 Sekunden zu lang das Stück. Aber das gilt ja glaube ich genauso für meinen Wunschsong von den PARANOIACS, der dann auch einen Ticken zu lang andauert um ein echter Klassiker zu werden.
Allerdings war ich noch nie ein Freund von Songs mit einer zu langen Spieldauer. Mir fällt auf Anhieb nur ein Stück ein, dass mir zu keinem Zeitpunkt auch nur irgendwie zu lange andauert. Ich meine hiermit „Youth of America“ von den WIPERS. Bin aber, wie ihr hoffentlich wisst, kein Freund der langen Worte. Daher mache ich jetzt gar keine weiteren Ausführungen über die Klasse dieses Stückes, das zu keinem Zeitpunkt seiner über 10 minütigen Spieldauer langweilig wird.
Zu gefallen wussten auch die Beiträge der beiden PETE’s … und ich staune wirklich über das Melodiegefühl in der finnischen Sprache, wobei der Titel „Musta Härkär“ an und für sich sehr hart klingt. Gesungen reift der Titel zum wahren Melodiestreich.
Einn ebenso starkes Gefühl für Melodien spreche ich hier an PETE HOLIDAI aus, dessen „Glam rocker punk shocker“ ich jetzt noch mitsumme.
TRIO runden dann eine richtig starke Senundung ab.
Danke! Freundschaftliche Grüße
Marco
Hi Marco, du meinst ‚Hot Wire my Heart‘ von CRIME. ‚Brave new World‘ war von CLAIMED CHOICE. Ist aber nicht wirklich wichtig, da ja klar ist, was du meinst. Wenn sich jemand für CRIME interessiert. Es gibt eine Compilation namens ‚San Francisco’s Doomed‘. Darauf sind u.a. die Singles, Demo Tracks und auch Live-Aufnahmen. PARANOIACS gefallen mir gut. Danke dir für deinen Wunsch und Nolti für die Erfüllung desselben. Muss mich unbedingt mal mit der Band näher beschäftigen.
https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_lNCFpF6bSvyn98DxnZrki7TO8mRtk5wxk&feature=shared
Beste Grüße
Bobo
Tja, so kann’s sein – ich fand den Auftakt mit Elbtalherzen unterhaltsam. Nicht nur musikalisch, sondern weil ich mir gut vorstellen kann dass manche die Lyrics voll ernst nehmen. Sollte mein Ironie-und-Humordetektor allerdings hier versagen und der Text wirklich voll ernst gemeint sein, dann freilich: autsch.
Wie auch immer, nach Dead Nittels (nicht ohne) und Channel 3 (bekanntermaßen gut; ob sie’s heute immer noch sind würd ich evtl. sogar live überprüfen, aber die kommen nicht mal annähernd in meine Gegend) dann ne ziemliche Ladung Powerpop & Verwandtes. Sator, Dils und Apocalypse Babys waren da wohl die Highlights, Rest war teils recht gut, teils unspektekulär, insgesamt okay.
Und sonst? Trio (ist übrigens ein Lee Dorsey-Cover) natürlich gut, da gefällt mir die Album-Version – obwohl nicht übermäßig anders – aber doch noch besser. Claimed Choice haben wieder überzeugt, Hearbtreakers gefallen und Honest John Plain hat das noch ein Stück mehr.
Weniger dafür Kult Huren und ebenso Knox, dessen Beitrag geht irgendwie in Richtung 80er-Radio-Pop jener Art, die mich schon imer kalt gelasen hat. Und Frau Moor/Möör hat mir keinen angenehmen Abschluss bereitet. Ich bin auch für Sound aus so einer Ecke nicht unempfänglich, aber die Nummer ist für mich trotz eines gewissen Charmes in erster Linie ein Mix aus eher mal langweilig und leicht nervig.
Was soll’s, ich bedanke mich dessen ungeachtet mal wieder für deine Arbeit. Denn dass so eine Sendung Arbeit ist, bin ich ja grade selber wieder am Merken.
Hallo,
weil es in dieser Woche eher ruhig mit Kommentaren läuft, melde ich mich noch einmal mit einem „kürzeren“. Zuerst bedanke ich mich bei Bobo Ramöne für die Richtigstellung meiner Worte im ersten Kommentar und den Tip wegen der Zusammenstellung von CRIME.
Ich hatte mich in meinem Kommentar nicht weiter zu der beiden Beiträgen zum Ende der Sendung geäußert…beide klangen, na ja, für mich nach sehr typischen PostPunk-Tönen, die insbesondere bei MARY MOOR auf’s einfachste reduziert daher kamen. Und das meine ich nicht negativ. Es brachte mich auf meinem heutigen Beitrag:
Diese Reduzierung des Sounds gab es im Verlauf des PUNKROCK ja des Öfteren und so manche Interpreten haben das richtig stark hinbekommen. Ich breche da gerade mal wieder eine Lanze für meine absoluten Lieblinge, die RAMONES. Ihnen wurde ja während ihrer gesamten Karriere immer und immer wieder das Beharren am einfachen 3-Akkord-Muster vorgeworfen. Ich habe bereits als junger Fan der Band sehr schnell damit aufgehört, nach Gegenargumenten zu diesem Vorwurf zu suchen.
Ich wusste ja, dass es keine stärkere Band gibt.
Aber es gab auch noch ein paar Andere, die es mit einem noch reduzierteren Sound so richtig stark hinbekommen haben…ich denke da an ERAZERHEAD, GANG OF FOUR, uuund JONATHAN RICHMAN (mit und ohne MODERN LOVERS). Der gute Jonathan hat mittlerweile sogar die 70 überschritten…aber er kümmert sich noch immer um die Musik. Er hat gerade ein aktuelles Album mit neuen Songs veröffentlicht. Natürlich klingt er heute ruhiger und mehr in sich gekehrt. Aber er trägt seine Songs noh immer mit so viel Charme und einer wundervoll klaren Simme vor. Beeindruckend, wie ich finde.
Ich stieß irgendwann auf JONATHAN RICHMAN, weil die in einer Plattenkritik zu seinem Album „Jonathan sings!“ im Jahr 1983 im Musik Express einen Vergleich zu „meinen“ RAMONES anstrengten. Daraufhin kaufte ich die Platte sofort und ohne Hörprobe. Als ich sie dann zu Hause auflegte, erschrak ich zunächst wegen des Vergleiches mit meiner Lieblingsband. „Das hat überhaupt nicht mit den RAMONES zu tun“, dachte ich damals. Tatsächlich arbeitet(e) JOHNATHAN RICHMAN mit wenig elektrisch verstärkter Gitarre und darum klang er schon damals mehr wie ein in den 1950er Jahren stehengebliebener Rock ´n´Roller (…und das meine ich keinewegs negativ). Was ihn vielleicht mit den RAMONES verband war sein ausgesprochenes Gefühl für Melodien die hängen bleiben. Darum legte ich das Album nach meiner ersten „Enttäuschung erneut auf den Plattenteller und erkannte spätestens nach dem zweiten Durchlauf die absolute Klasse der Scheibe. Das Album „Johnathan sings!“ hat bis heute nichts von seiner Klasse verloren. Genau wie so viele andere Veröffentlichungen von JONATHAN RICHMAN (mit und ohne…). Seine Texte waren und sind es bis heute, klar und verständlich und behandeln zumeist ganz „normale“ und immer nachvollziehbare Lebensgeschichten. Hervorzuheben ist an dieser Stelle natürlich auch die Stimme des Künstlers, die sehr klar ist und sich im Grunde wie Samt in die Ohrmuscheln des Hörers schmiegt. Ohne jetzt in irgendeine „Lobhudelei“ abzudriften – aber Vergleiche zum Besten, den’s gibt haben hier absolute Geltung! Net wahr, NOLTI. Ich möchte jedem hier anraten, sich mals mit dem musikalischen Schaffen von JOHNATHAN RICHMAN (…mit und ohne MODERN LOVERS) zu befassen. Es lohnt sich. Versprochen!!
Damit komme ich zu demjenigen, an den ich sofort denken musste bei MARY MOOR und ihrem „einfachen Sound“. Genau einen solchen einfachen Sound hat auch ALAN VEGA auf dem Album „Saturn strip“ gefunden. Das war ebenfalls im Jahr 1983 und die Platte wurde auch im Musik Express beworben…
…der Sound war völlig anders als beispielsweise der von JOHNATHAN RICHMAN aber dennoch ebenso auf das Einfachste reduziert. ALAN VEGA ging mit einem mehr elektronischen Sound einher. ALAN VEGA ist aber leider bereits im Jahr 2016 für immer von uns gegangen (RIP…Alan). Meine Güte, wie die Zeit vergeht.
ALAN VEGA hatte sein musikalische Karriere aber bei dem amerikanischen Duo SUICIDE begonnen, dass in vielen Büchern zu den Pionieren der Punkszene gezählt wird. Aus dieser Tatsache ergibt sich vielleicht die Berechtigung zur Erfüllung eines Musikwunsches? Vielleicht, kannst Du, Nolti, irgendwann als „Rausschmeißer“ den Titel „Wipeout Beat“ von ALAN VEGA einbauen. Wenn der Song mit seinen 5min39 vielleicht auch gute 2 Minuten zu lang ist. Aber wirklich nur wenn’s passt.
„Pretty day“ von MARY MOOR hat mich sehr an ALAN VEGA erinnert. Oder liege ich hiermit falsch???
Wünsche allen ein schönes Wochenende.
Viele Grüße
Marco
Meine Güte die Woche ist auch schon wieder um… jetzt noch schnell danke sagen für die Dead Nittles und die insgesamt fluffige Sendung von Grosspunkguro Nolti
..ich bin ja nicht so der große Fan von Coverversionen aber bei Sator das ist schon Klasse.. einen Wunschsong brauchen wir die Woche nicht du wolltest ja noch einen zweiten Song aus dem zum Scheissen Sampler spielen 😜…allen ein schönes Wochenende
Hi Nolti,
das war jetzt eine Sendung, bei der ich vorher KEINEN EINZIGEN der gespielten Songs kannte. Hat mir aber trotzdem gut gefallen. Bis vielleicht auf den ersten Song. Aber der tat auch nicht wirklich weh.
Ansonsten gab es schön viel zu entdecken für mich, was mich auch immer freut.
Viele Grüße
Thomas
KEINEN EINZIGEN Song gekannt… das kann doch wohl nicht sein!
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